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14.1.14

Ach, Bielefeld...


Jetzt sind es schon zwei Tage, daß wir aus der Insel der Nähblogger-Glückseligkeit wieder zurück sind. Die Erlebnisse klingen immer noch nach, es war wirklich ein bisschen ein Rausch. (Und es tut mir ehrlich immer noch leid, daß nicht alle da sein konnten, das muss nächstes mal besser werden!!)


Ich kann für mich sagen, ich hatte es mir so vorgestellt. Auch wenn ich vielleicht sogar ein bisschen mehr Vorbehalte hatte (was ja auch ok sein kann), die sich garnicht bewahrheitet hatten.


Bei den wenigen Gelegenheiten bisher, bei denen ich Blogger "in echt" getroffen hatte, war es schon erstaunlich so, daß es kaum Berührungsängste gab und man das Gegenüber irgendwie wirklich kannte und erkannte. Und genau so war es jetzt im großen, wir kannten uns eigentlich schon. Wir kannten die Kleider, wir wussten ungefähr um die Familienverhältnisse und es gab jede Menge zu quatschen, sei es übers Nähen oder über anderes. (Natürlich gab es auch ein paar ohne Blogs, für die ich das so nicht sagen kann, aber ich hoffe mal die haben jetzt auch Lust bekommen)


An zwei Sachen erinnere ich mich noch gut, das fand ich sehr witzig, viele Damen bloggen ja ohne Kopf oder mit verdecktem Gesicht und einige habe ich tatsächlich erst am Körper erkannt bzw. von hinten ('dieser lange Oberkörper, das ist doch...?!!')
Wie schön, jetzt wieder zu Hause noch von mancher die Stimme im Ohr zu haben, wenn ich auf Twitter oder in Blogs etwas lese. Wie schön, noch genauer zu wissen, mit wem man es da virtuell eigentlich zu tun hat. Und wie schön, diese Gemeinschaft erleben zu dürfen, es ist eine, wenn auch die größte Zeit nur virtuell.
Vielleicht hat das Südpfalz-Baden-Zimmer ja seinen Grundstein als zukünftiges Nähkränzchen gelegt, wo wir doch jetzt schon Raum und Bad geteilt haben?!


Sonntags morgens gab es im Raum gegenüber dem unseren noch eine weitere Gruppe, auch alles Frauen in gemischtem Alter, keine Ahnung was das für ein Seminar war.  In der Damentoilette stiess ich auf zwei von ihnen und darauf die eine zur anderen "NOCH so eine Prinzessin!". Und daß wir ja alle so toll angezogen wären, offensichtlich waren sie sehr erfreut von der Gesellschaft die wir optisch darboten. Hat mich amüsiert.


Leider musste ich sonntags schon nach dem Mittagessen fahren, abends hatte ich noch ein Konzert in der Hinterpfalz, auf so eine lange Strecke muss man ja reichlich Puffer einplanen. Es hat alles gut geklappt, ich konnte ein paar Päuschen machen (müdemüdemüde...) und war rechtzeitig in Rockenhausen zum Neujahrskonzert. Am nächsten Morgen hatte ich in meinem Dawandashop (!) eine Nachricht von einer Konzertbesucherin, die sich für das tolle Konzert bedankte. Was für ein Brückenschlag von der Oboistin zum dickenpaulinchen zurück!
Das brannte mir dann für den Rest des Tages ein Dauergrinsen ins Gesicht, ein tolles Wochenende!!!
Danke für die Organisation, Miriam, Susi und Alex! Die anNÄHerung sollte in den Jahresplan daueraufgenommen werden!

 

Achso, genäht habe ich natürlich auch und zwar Vogue 1044 aus diesem Stoff in Leber-rot-kariert.
Beim Zuschnitt hatte ich mich vertan (merke: große Rockteile immer ZUERST zuschneiden.) und ich muss irgendwas an den so zu kurzen Saum basteln. Dann fehlen noch ein paar Druckknöpfe für den Rockverschluss unter der Knopfleiste und dann ist es fertig! Einen schwarzen BH habe ich noch anfangen können, eigentlich ein ganz gutes Ergebnis, das Oberteil von dem Kleid ist nämlich ein echter Zeitfresser. 
Jetzt habe ich aber erstmal ganz akutes Verlangen nach Gerties Mantel. Den hatte Cat dabei, alle haben ihn anprobiert und Claudia hat mir netterweise den Schnitt geliehen. Ich musste dann heute mal eben schnell Stoff kaufen, ihr versteht schon.

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