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6.10.13

Kostüm-Sew-Along Teil 3


Dank einer relativ freien Woche kann ich heute richtig was vorweisen, Ärmel muss ich noch einsetzen und an den Ärmeln gibt es noch Aufschläge, die müssen auch noch dran. Aber das Futter ist schon vorbereitet, einsetzen, Knopflöcher und Knöpfe, letzte Handarbeiten, das war's! Und vor allem, es passt, das war das meiste Stück Arbeit. 

Ich habe zwar den Schnitt in Richtung Basisschnitt verändert, aber ganz ums Anpassen kam ich nicht drumrum. Und überhaupt, Kräuseln, nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, so langsam steige ich dahinter. Zum einen bringt es nichts, sich die zweite Kräuselnaht zu sparen, es wird einfach nicht schön nur mit einer. Und zum anderen, Kräuselungen an den falschen Stellen tragen auf und sehen nicht aus. Soll durch die Kräuselung z.b. Platz für die Brust geschaffen werden, muss sie auch genau da sein wo die Brust sitzt und das ist nicht unbedingt da, wo der Schnitt sie vorsieht, wer hätte das gedacht! 


Nach einigen malen Auftrennen habe ich das dann tatsächlich passgenau hinbekommen, immerhin war der Stoff geduldig und die Anschaffung eines neuen Nahttrenners war auch keine schlechte Entscheidung. Ich finde es jetzt fast eine Tick zu eng, für Jacken brauche ich noch ein paar Erfahrungswerte. Macht aber nix, einen dicken Wollpullis wollte ich nicht drunter ziehen.


Heute morgen hab ich ein paar Minuten Zeit gehabt um eine Ärmel einzusetzen. Sollte das jetzt auf Anhieb gepasst haben?? In echt sieht es noch ein bisschen cooler aus, die Armkugel ist richtig gekräuselt. Schulterpolster ist auf dem Foto untergeschoben, sieht wirklich aus, als ob es passt, heureka!
Ob das Futter passt, bleibt leicht spannend, der Oberstoff ist ein wenig dehnbar, naja, wird irgendwie gehen.


Alle anderen Jacken-Heldinnen sind hier zu finden.

24.4.13

MMM am 24.4.13


 Heute im grünen Wiebkekleid und meinem neuen Jäckchen, aber...



...eigentlich KÖNNTE ich euch heute ein Jäckchen vorführen, was ich über dem grünen Kleid getragen HÄTTE. Und uneigentlich tue ich das jetzt einfach, immerhin hab ich sie heute morgen zum Auto und wieder zurück gebracht, also nur für den Fall, dass es kühl gewesen WÄRE. 
Hätte, wäre, könnte. Also wenn ich beim Zuschneiden etwas genauer geschaut, gemessen und kontrolliert hätte, dann wäre die Jacke vielleicht etwas passgenauer geworden und könnte damit zu einem echten Favoriten werden. Hab ich aber nicht und wird sie wohl auch nicht. Und genau genommen war es so auch nicht geplant. 
Ich habe bisher solche Jäckchen betreffend keine Meisterwerke vollbracht und wollte mehr so eine Art Teststück nähen. Dafür gab es einen lange abgelagerten Stoff aus dem Vorrat, den ich mehrfach schon fast aussortiert hatte, also ein echter Probierstoff. 


 
Den Schnitt der Jacke fand ich wegen des schlichten Kragens schön und hoffentlich unaufwändig. Aber, wahrscheinlich ist das typisch, im Laufe des Nähens entpuppte sich der ungeliebte Stoff als perfekt für dieses Jäckchen und der Schnitt dagegen reichlich arbeitsintensiv. (ich finde ihn eigentlich ganz zauberhaft, die Fältchen unten am Saum waren mir im Heft garnicht aufgefallen, die Länge, die abgerundeten Vorderteilkanten, sehr nett alles, ihn trifft wirklich keine Schuld)


Das mit den Falten wurde dann tatsächlich eine echte Denkübung, ich wollte die Falten unbedingt mitsamt dem Futter gefaltet haben, aber das war wahrscheinlich nicht so vorgesehen. Es ließ sich nämlich nicht ordentlich zusammensetzen, die Tiefe der Falte ragte in ein angesetztes Futter-Teil hinein. Durch einen beherzten Schnitt in dieses Teil und reichlich Handarbeit hab ich es schliesslich verstecken können, aber bis dahin hab ich mir echt den Kopf zerbrochen, wie man das wohl am geschicktesten macht und in welcher Reihenfolge man am Besten vorgeht. Ich hab schliesslich alles fix und fertig zusammengesetzt, also auch Jacke und Futterjacke, den Saum genäht usw., aber einen Teil Seitennaht und die Naht oberhalb der Falten bei Aussen-und Innenstoff offen gelassen und das dann am Ende alles von Hand zugenäht. Die aufgesteppte Tasche fixiert dann netterweise diese Ecke:



 Gefüttert habe ich mit einem glatten aber recht steifen Stoff, den ich mal als Ballen bei eBay ersteigert habe. Die Steife tut dem recht fluffigen Oberstoff gut, allerdings musste ich noch ein gutes Stück Weite beim Futter rauslassen, weil der graue Stoff ein bisschen nachgibt und der blaue kein Stück, das unflexible Zeug.
Am Ende ist sie dann doch ganz hübsch geworden, aber an der Schulter ist sie zu knapp und der Brustpunkt ist auch nicht getroffen, da ist sie zu eng, sehr schade. Trotzdem tragbar, aber eben kein Lieblingsstück, ärgerlich. Und erstaunlich, dass doch jeder noch so fehlkaufverdächtige Stoff plötzlich genau weiß, was er werden will, in diesem Fall nach schätzungsweise immerhin schlappen acht Jahren oder so.

Schnitt: Patrones 243 von 2006
Stoff: Viskose-polygemisch von Karstadt.
Schuhe: Ecco


Alle anderen im MMM-Blog mit Lucy, die im kalten Berlin noch nicht ohne Jacke auskommt.


 

3.4.13

MMM am 3.4.13

Eigentlich müsste es heute bei mir heissen MeMadeFreitag, ich habe mir nämlich ein Karfreitagskleid fürs Konzert genäht, andere nähen sich Osterkleider aber bunt kann ja jeder. Die Kennerin sieht sofort, es handelt sich um das Coatdress aus Gerties Buch. (Apropos, hat eigentlich irgendwer die neu erschienene deutsche Ausgabe und könnte was zum Inhalt sagen? Wurde was geändert??)


Um die folgenden Lästereien ein wenig abzumildern muss ich gleich vorweg sagen: Das Kleid ist ne Wucht! 
Selten habe ich mich sofort so wohl in einem Kleid gefühlt. Und das, obwohl ich beim Stoff ein bisschen Schiss hatte (mit Wolle, eigendlichnichsomeins), einige Stellen ziemlich pfriemelig beim Nähen waren und nur irgendwie was wurden und auch jetzt noch zweidrei Sachen nicht perfekt sind.

Was den Schnitt betrifft, ich war ja gewarnt. Ein bisschen kam es mir vor wie bei "Wir haben fünf kleine Fehler versteckt, findest Du sie?"
Dazu kamen dann noch hausgemachte Spielchen, wie, "Zuschneiden mit viel zuwenig Stoff" und  "Kopiere bei einem Teil die falsche Größe heraus und versuche es trotzdem einzusetzen." Was ein Spaß.
Am Ende hat sich doch alles ganz gut gefügt. Um es kurz zu machen: Die Rockteile passen irgendwie nicht an das zusammengesetzte Oberteil. Das haben andere vor mir auch schon gemerkt, ich dachte ich bin schlau und messe vorher dreimal nach und mache zudem eine Stütznaht in die Taillennahtzugaben, es hat aber trotzdem nicht hingehauen. Was nicht schlimm ist, man kann beim Rock ganz gut Weite zu oder abgeben (WENN MAN bei der Länge was zugegeben hat, er ist nämlich recht kurz auf dem Schnittbogen!)
Mein zu klein rauskopierter Ärmel hat so dermassen nicht in das Armloch gepasst (was hier nicht sooo schlimm ist, weil die Armkugel Falten hat, aus denen ich die fehlende Weite nehmen konnte), daß ich gespannt bin, ob denn der neu rauskopierte Ärmel beim nächsten Kleid gleich passen wird.
Ärgerlich finde ich, daß im vorderen Oberteil keine vordere Mitte angegeben ist, wie sehr sowas irritiert merkt man erst wenn es fehlt. Zudem sind die Knöpfe nicht eingezeichnet (die Knopflöcher schon), man muss also ein bisschen überlegen und die Teile übereinanderlegen eh man die anzeichnen kann, das gilt auch für das Rockteil. Auch andere Teil bereiten erstmal Kopfzerbrechen, so sind die Rockteile übereinander gedruckt auf dem Schnittbogen und bei den Fadenlaufpfeilen steht nicht dabei, für welches Teil sie gelten, mannmannmann.



In echt sieht man übrigens nicht so stark, daß der Gürtel aus einem anderen Stoff ist.


Auch immer wieder schön: In der Zeit verschätzen und unter größtem Druck in letzter Minute fertig werden. In diesem Fall 10 Minuten vor Abfahrt, gerade noch genug um den Tee zu kochen und die Sachen zu richten, puh! Vor allem in der Saumweite und der daraus resultierenden Dauer der Handnäherei hab ich mich gründlich vertan. Die Knöpfe hab ich dann schnellschnell drangepfriemelt und heute nochmal richtig angenäht.

Der schwingende Rock ist klasse:



Die Ärmel werden beim nächsten etwas weiter. Geändert habe ich übrigens die Weite zwischen Ärmel und Brust, andere Änderungen die ich sonst immer machen muss waren hier dafür nicht nötig, im oberen Rücken ist ausreichend Weite und die Schulter war eigentlich auch kaum zu breit.

Wegen der Angst vor dem etwas kratzigen Stoff (der sich aber super für dieses Kleid eignet, schwer und gut fallend) habe ich es im Oberteil gefüttert. Ausser den Belegen habe ich nichts weiter verstärkt. Der Ausschnitt ist für meine Verhältnisse recht hochgeschlossen, macht sich aber gut für in kalten Kirchen (Stichwort Karfreitagskonzert, dieses Jahr mitten im tiefsten Winter).

Jetzt brauche ich dringend noch eins in alltagstauglichen Farben. Ich habe auch vor den Kragen ein wenig zu modifizieren, mal sehen ob es klappt. Ich wollte gestern hochmotiviert zuschneiden, aber ich habe Stoff bestellen müssen, jetzt habe ich wirklich keinen passenden Stoff in der richtigen Menge mehr da.









Alle anderen heute mit Cat in Heidi-Rot im MMM-Blog

31.3.13

Frohe Ostern in Kleid und Tuch

Nach getaner karfreitäglicher Konzerttätigkeit und zwischen den familiären Feierlichkeiten zwecks Ostereiersuche möchte ich Euch gerne von Herzen frohe Ostern wünschen!
Und damit der Post nicht gar zu langweilig wird, zeige ich Euch noch was genähtes und was gestricktes (und was geklebtes...äh, naja, ich habe allen Ernstes Ostereier mit Stoffschnibbeln beklebt, ach egal, mir fiel halt nix besseres ein)



Netterweise erzeuge ich im Moment reichlich handgearbeiteten Output den ich garnicht zeitnah im Blog unterkriege, deswegen nutze ich die Gelegenheit heute und präsentiere ein gestricktes Tuch, was schon seit zwei Wochen fertig ist und was ich sehr liebe.


Wiebke hatte dazu mal diesen Post geschrieben und ich habe es noch bei anderen gesehen. Es ist aus Drops Baby-Alpaka-Seide-Wolle und wunderbar weich. Ich habe nicht viel Erfahrung mit dreieckigen Tüchern mit Lacemuster (die beim Stricken total zusammenschnurren), deswegen war es zunächst nach dem Abketten doch zu klein. Nach ein paar Wochen unglücklichen Häufchendaseins, die Lust auf aufribbeln und Maschen neu aufnehmen war nicht sooo übermäßig groß (und Heidi wollte fertig gestrickt werden) hab ich mir ein Herz gefasst und das letzte Knäuel noch drangestrickt. Nach dem Spannen war es dann sogar größer als erwartet, aber für so ein dreieckiges Schulterdings muss das auch so sein. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass ich recht fest stricke und nehme für das nächste mal größere Nadeln, dann muss ich nicht soviele Rapporte stricken. Das Muster strickt sich allerdings wirklich schön, man kann es schnell auswendig und muss dann nie mehr auf die Anleitung schauen, einfach aufhören, wenn die Wolle alle ist. Ich habe übrigens 5 Knäuel gebraucht, wenn ich mich nicht irre.


Grundsätzlich finde ich Schultertücher als Dreieck ganz leicht unpraktisch, am liebsten habe ich es als Schal um den Hals gewickelt. Jedenfalls habe ich zur Zeit ein großes Tuch in einer anderen Form auf zwei Nadeln und bin sehr gespannt, wie sich das tragen lässt.


Unter dem Tuch seht ihr mein rotes Crepekleid, das habe ich schon seit letztem Sommer, aber wenn ich mich nicht täusche hat es nie den Weg in den Blog geschafft. Crêpe (von Colettepatterns) trägt sich sehr angenehm, ist leicht zu nähen und meines macht dank der Farbe schön was her. Der Rock ist wunderbar weit, leider ist er nach dem Spazierengehen immer verwurschtelt, evt. muss ich ihn dafür mal mit einer Sicherheitsnadel befestigen. Ich habe auf Cats Empfehlung hin das Baumwollleinen von Stoff und Stil genommen, das ist günstig und hat eine sensationelle Farbauswahl. Den recht guten Stand dieses Stoffes verträgt der Crepeschnitt, man sollte halt ganz gerne Bügeln oder so...
So, und jetzt noch das obligatorische selbstgebastelte Eierdekobild, nee wat schön, gell?

Schöne Tage euch Allen!

27.3.13

MMM am 27.3.13

Heute trage ich mein letztjähriges Geburtstagskleid, was den Namen trägt, obwohl es beim Geburtstag nicht fertig geworden war. Ich hatte es hier schonmal an der Puppe gezeigt. Der Schnitt ist aus der Knipmode 8/12 und wird im Heft aus verschieden gemusterten Stoffen gezeigt, deshalb ist der Rockteil vorn und hinten jeweils in 4 Teile zerlegt. Ich hatte einen Stoff mit einem Musterverlauf und habe diesen entsprechend zugeschnitten und die Teile halbwegs kontrastreich aneinandergesetzt. Der Schnitt ist für gewebte Stoffe und da muss man bei Knip höllisch aufpassen, daß man nicht eine zu kleinen Größe erwischt, wenn man sonst vor allem Knip-Jerseyschnitte näht. Das war auch der Grund, warum das Kleid nicht fertig geworden war, ich musste am Oberteil auslassen was ging. Es ist jetzt immer noch etwas eng, aber es geht. Waren ja auch schon 5 Wochen Fastenzeit, ähem.
Der Stoff ist ein BW-Poly-Gemisch, also knitterfrei und schön weich. Und was darauf aussieht wie Schnee sind Blümchen, BLÜMCHEN!! Kein Schnee, neinnein! Weiss ja schon kein Mensch mehr, wie das war im Frühling sonst so. Ich wette übrigens, daß, wenn es dann wirklich mal warm werden SOLLTE, dann werden wir völlig überfordert sein und ich werde nicht wissen, was ich anziehen soll. Keine Stiefel oder Stiefeletten? Ja, was trägt man denn dann??






Alle anderen mit der ganz aussergewöhnlich fussbekleideten (Gute Besserung!) Meike im MMM-Blog.

13.3.13

MMM am 13.3.13

Heute hab ich relativ unlustig zu einem Nicht-Lieblingskleid gegriffen, sowas muss es ja auch geben, und dann fiel mir auf, dass ich darüber noch nie gebloggt habe. Wie passend, dass heute Mittwoch ist!
Es ist ein Hemdblusenkleid, ich liebe Hemdblusenkleider, aber irgendwie zweifelte ich eine Weile dran, dass mir sowas stehen würde, fragt mich nicht warum. Jedenfalls hab ich für diesen ersten Versuch einen Stoff genommen, der nur so halbwegs in mein Beuteschema passt aber doch irgendwie in meinen Stoffschrank gekommen ist. Das Material ist sehr schön, dünne BW-Gabardine, aber diese Safari-Farbe, ähem, was hat mich denn da geritten? Egal, alles was rumliegt und wegmuss ist ja ideal für Zweifelprojekte.
Der Schnitt ist aus der Knipmode Spezial Sommer 2010, gut gefällt mir daran die sich wie ein V-Ausschnitt weitende Knopfleiste. Der Schnitt näht sich prima, durch die teilungsnähte lässt er sich gut anpassen. Nur ein bisschen länger hätte er sein können.
Zu der komischen Farbe passt wunderbar eine meiner Glasperlenketten, von denen ich hier und hier schonmal geschrieben habe. Und jetzt kann ich Euch wärmstens an Herz legen, den Blog von Signora Rossi zu besuchen, die nicht nur tolle Perlen drehen kann, sondern auch richtig schöne Kleider näht! Willkommen in der schönen, bunten Bloggerwelt, liebe Namensvetterin!!

Alle anderen sind hier zu finden, mellenis Hemdblusenkleid hat eine entschieden schönere Farbe als meines ;-)




6.3.13

MMM am 6.3.13

Es ist Frühling!! Das macht so richtig Lust auf Farbe!! Und als deswegen zeige ich Euch heute mal was anderes, nämlich mein Outfit für den Wozzeck heute abend. Ich habe mir einen neuen Arbeitskittel genäht. Oder sowas ähnliches halt, schwarz, bequem und halbwegs schick muss es sein. Abgesehen davon ist bügelfrei eine weitere erstrebenswerte Eigenschaft, so taufrisch bleiben die Kleider nicht, wenn es im Orchestergraben mal wilder zugeht. Ich habe diesen Schnitt aus der Januarknip genommen. Das Ergebnis sieht, der geringen Stoffmenge geschuldet etwas anders aus als das blaue mit den Punkten. Ich hatte da noch einen sehr schönen Rest aus schwarzem Viskosejersey den ich gerne mal verarbeiten wollte, aber für vollständige Rockteile hat er dann doch nicht gereicht. Die Variante gefällt mir jetzt aber sehr gut, kniefrei und mit schmalem Rock hat es was von einem kleinen Schwarzen.


Statt der Kräuselungen in den Rockteilen habe ich in der Mitte eine Art Kellerfalte gelegt, ich weiss nicht ob man das hier besser sehen kann, naja, eher nicht:





Mein neuestes Ziel auf dem Flohmarkt ist die total kruschige Modeschmuckabteilung (Jaja, bald werde ich meinen Blog umtaufen in "Der Flohmarkt und ich"). So ein BlingBing ist doch toll, oder? Kann man eigentlich irgendworan erkennen, wie alt so ein Glitzerding ist?


Und neue Arbeitsschuhe gab es im Winterschlussverkauf auch noch. Ankle-Boots von Superga, liebe ich.


Natürlich kann ich die rote Leggings heute abend nicht tragen. Ich war zu faul, die auch noch auszuziehen, schliesslich habe ich das Kleid nur für die Fotos übergeworfen. 

Heute morgen hatte ich nämlich das hier angezogen: Knipsommerkleid, Frühlingsjäckchen aus dem Knitalong '12, cognacfarbene Stiefel und rote Leggings. Es ist Frühling!! Das macht so richtig Lust auf Farbe!!


Alle anderen sind hier bei der einkaufswütigen Lucy zu finden

27.2.13

MMM 27.2.13 im Hm,naja-Kleid


Heute gibt es mich in grün mit Muster. Dieses Kleid trage ich ein bisschen "trotzdem", denn so richtig glücklich bin ich nicht. Ehrlich gesagt habe ich das schon zu Beginn vermutet, ganz diszipliniert hab ich es trotzdem durchgezogen, musste sogar Stoff nachbestellen und bin jetzt sehr stolz auf mich (und am Ende wollte ich wirklich nur noch fertig werden, damit ich ENDLICH was anderes nähen kann.) Netterweise gab es dann im Nähprozess immer mehr Frickelstellen, das ganze Projekt war nicht nett zu mir. (Und letzten Endes entdecke ich jetzt auf den Fotos auch noch einen beulenden Reissverschluss, na toll.)

So insgesamt also: hm, naja.
Einen Pluspunkt hat es: Es passt und ist bequem.
Immerhin habe ich jetzt ein echtes 50er Jahre Kleid mit angeschnittenen Ärmeln (und Zwickeln! Nie wieder, wenns nach mir geht.)


Das Kleid ist aus "Der neue Schnitt" von '56, das Titelmodell. Die nette Dame mit Dackel trägt es in graublau, vielleicht würde mir das Kleid so sogar besser gefallen, aber ich hatte halt nur (*haha*, alle mal laut lachen!) diesen grünen Stoff mit Muster, der ist übrigens von der Qualität ganz schön, nicht zu dick, fällt schön, angenehm auf der Haut und klebt nicht. Er ist von Zanderino.



An dem Modell hat mich vor allem die Spitze vom Oberteil zum Rockteil hin gereizt, die hat mich dann auch wirklich Nerven gekostet, nach zweimal trennen und nähen hab ich sie dann aufgesetzt, anders hätte ich die Falten im Rockteil und die Bögen nicht ordentlich hinbekommen.



Die Manschetten der Ärmel habe ich weggelassen, das war zuviel, was mich allerdings geritten hat, stattdessen Schlitze rein zu machen weiss ich nicht mehr. Ich habe sie ganz vorne wieder zusammengenäht, denn das stand (natürlich) komisch auf.
Den Kragen fand ich zunächst zu "zu", ich hab ihn wieder rausgenommen und hab jetzt nur noch die neckisch abstehenden Unterkragenteile als Stehkragen.
So, genug des Jammerns, so schlimm ist es vielleicht doch nicht, tragen werde ich es wohl schon, schon allein wegen des schön fallenden Rockes mit den Kellerfalten!


 Alle anderen sind hier zu finden, Julia zeigt heute ein sehr schönes Kleid in grau.

13.2.13

MMM am 13.2.2013



Heute trage ich ein ziemlich altes Stück, diese weisse Tunika, nach einem Hemdblusenschnitt aus der Knip. Sie ist aus Zeiten, in denen ich noch reichlich Hosen trug und wäre eins der wenigen Kleidungsstücke, zu denen ich auch öffentlich noch eine Jeans tragen würde. Ja würde, es muss zum Glück nicht sein, Leggings und Stiefel gehen auch. Dieser Tunikalook mit absoluter Taillenkaschierung ist aber tatsächlich inzwischen sehr ungewohnt, das gute Gefühl der weissen Bluse bleibt, vielleicht versuche ich es mal mit einem Gürtel, wenn ich einen finde.
Die Bluse ist aus weissem, feinen Leinen was ich in Paris erstanden habe, als ich mit dem kleinen Sohn schwanger war, 2005.



Eigentlich habe ich das Ding heute nur aus dem Schrank gezogen, weil ich Euch dringend meinen neuen Anhänger zeigen muss, ist diese Perle nicht wunderwunderschön? (Und passt genausogut zu Tunika wie zur Tapete, nech?)


Ich habe sie von einer Freundin zum Tausch gegen Schnittmuster bekommen und bin immer noch ganz hin und weg. Zwar hab ich aus den Erzählungen schon den Hauch einer Ahnung, wie man sowas kunstvolles zustande bekommt, trotzdem oder grade deswegen habe ich große Hochachtung vor der Arbeit. Ich habe noch ein weiteres Collier, das ganz wunderbar zu blau passt, das zeige ich bei Gelegenheit. Die Freundin näht auch ganz toll, hat aber leider (noch) keinen Blog, ich arbeite dran...!;-)



Alle anderen sind heute unter Kirschenkindlicher Führung im MMM-Blog zu finden. 

Da heute auch Aschermittwoch ist, geht die Fastenzeit los. Ich bin weder katholisch noch habe ich Fasching gefeiert (bäh!), aber wie die letzten Jahre auch mache ich jetzt Brigitte-Diät. Das Frühstück mache ich dabei immer nach eigenem Rezept, Haferbrei mit Obst und Joghurt. Und heute mittag gibts Leberknödelsuppe, also wenn das nicht pfälzisch rüberkommt *g*!