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11.7.18

Kleiner Rucksack Isah für den Kleinsten


Während Julius und ich den Rucksack planten und nähten, sprang ein sehr quirliger, leicht eifersüchtiger 3-jähriger um uns herum und wollte un-be-dingt auch einen Rucksack genäht haben und zwar am besten sofort. Er hat solange damit genervt, bis ich mit ihm immerhin mal Stoffe ausgesucht habe, damit er halbwegs beruhigt war und wusste, auf was er sich freuen konnte.
Am liebsten hätte er ihn auch selber gemacht ("iss kann das sson alleine!") und immerhin hat er dann auch eine Weile auf meinem Schoss gesessen und die Knöpfe an der Nähmaschine bedient.


Für ihn habe ich eine kleine Version konstruiert. Konstantin ist fast vier und ziemlich groß für sein Alter. Der Rucksack ist recht geräumig und taugt bestimmt auch für Wanderungen oder Besuche  mit Spielzeug im Gepäck.


Das Ergebnis ist wirklich sehr niedlich geworden und Konstantin hat ihn gestern schier nicht mehr ausgezogen, so stolz ist er auf seinen Rucksack!


Die Stoffe sind aus meinem Vorrat, den weissblau gestreiften Denim gibt es glaub ich ständig irgendwo, ich habe ihn immer mal wieder gesehen. Das gelbe Elefantenfutter ist ein alter Vorhang. Gurt und Reissverschlüsse hatte ich auch da. Nur das braune Kunstleder für den Boden habe ich hier im Stoffgeschäft neu gekauft, der ist schön stabil, so hat der Rucksack gut Stand und braucht keine Verstärkung ausser dem Soft and Stable, was in der Anleitung vorgesehen ist.


Die Originalanleitung für das kostenlose Schnittmuster ist hier auf der Snaply-Magazinseite
Wer die kleine Version nachnähen möchte, ich habe folgende Maße genommen:

Höhe des fertigen Rucksacks (bis zur Klappe) 32cm
Boden 17x10cm

Daraus ergeben sich folgende Zuschnittmaße:
Rückenteil aussen: 34x19cm
Rückenpolster 32x17cm
Seitenteile aussen 34x12
Lederteil 22x39, Ausschnitte 10x10
Obere Aussenteile 12x19
Laschen ca. 90%, die Größe ist hier nicht so wichtig, der Gurt muss aber reinpassen
Träger auf etwa 24cm Länge verkleinert, ich hatte das Einlagenschnittteil genommen und noch ein bisschen gekürzt
Polsterung Unterseite 10x17cm
vordere Tasche Teil 1 12x24
v. Tasche Teil 2 9x24 (hier musste ich bei beiden Rucksäcken etwas wegschneiden, kommt drauf an, ob man den RV sichtbar oder verdeckt einnäht)
Innenseite Tasche 19x24
Futter Hauptteil 44x19cm* (*Futter geht hier nur bis zum Rand des Rucksackes. Wenn es bis zum Kordelzug gehen soll, muss man noch 10cm in der Höhe hinzufügen bei allen drei Teilen)
Futter Rückseite 34x19cm*
Futter Seitenteile 34x12*
Klappe aussen ca 80%? (ausprobieren...), für die Unterseite der Klappe habe ich das Kunstleder genommen, dann hält sie schön ihre Form.

Für die Gurtteile der Träger habe ich ca. 35cm zugeschnitten.
An der Klappe ist hier nur ein Steckverschluss, das Gegenstück kommt in die Naht zwischen Lederteil und der vorderen Tasche. Die Länge des dafür erforderlichen Gurtes kann man einfach ausprobieren, wenn alles zusammen ist.






Vielen Dank an DIYEule für das Schnittmuster und viel Spaß beim Nachnähen der Kinderversion!



verlinkt bei 



22.8.15

Wee Chickadee Strickjäckchen für Konstantin


Ferienzeit ist Strickzeit. Wir waren die ersten Ferienwochen in Urlaub und ich habe die meiste Zeit wenn ich beigefahren bin gestrickt, daß ich darauf nicht schon eher gekommen bin! So war der Großteil dieser Jacke schon fertig, als wir wieder nach Hause kamen. Ich hatte dummerweise das zweite Knäuel grau vergessen einzupacken und musste unterwegs eine zweite Jacke anfangen (für mich), die ist aber noch nicht fertig.
Wieder daheim habe ich dann erstmal diese fertig gestrickt, auch für einen einjährigen ist so ein Wolljäckchen ideal für die jetzt schon kühler werdenden Abende. Wir sind oft auf der Gartenschau bis abends, da gibt es dann auch Picknick wie man sieht.
Und was sieht er knuffig aus mit seiner Vögelchen-Jacke!


Die große Version von Chickadee habe ich schon lange auf meiner ravelry-Favoritenliste, aber auch wenn ich die Jacke sehr schön finde ist sie mir für mich doch zu trutschig. Die Kinderversion ist noch hübscher und solange Konstantin noch nicht darauf besteht, daß entweder Starwars oder Minions-Figuren seine Sachen zieren *augenroll*...
Netterweise passt sie sehr gut, man weiss bei diesen kleinen Größen ja nie so genau wie sie ausfallen und so schnell sind sie rausgewachsen. Ich hatte eine etwas zu große Maschenprobe und habe dann einfach eine Größe kleiner gestrickt, das hat funktioniert.
Die graue Wolle ist von Rödel, irgendwas was aus dem Sortiment genommen wurde, Merinowolle  mit etwas Poly glaube ich. Für die Borte habe ich Wollreste genommen. Die Holzknöpfe sind von einem Afrikastand beim Gemeindefest, da werde ich das nächste Mal noch mehr kaufen, die sind schön und waren ganz billig.


Die Jacke wird topdown gestrickt und ist, abgesehen von den paar Reihen Muster (die bis auf eine immer nur aus zwei Farben bestehen) total simpel. Das Bündchen wird komplett rundum gestrickt, das hat mich erst etwas irritiert. Ich habe es dann doch so gemacht, mit einem sehr langen Strickseil (ich habe dieses Knitpro Baukastensystem) geht es wider Erwarten gut. Nur an den Ecken habe ich aus Versehen zuviele Maschen zugenommen, es aber so gelassen, sind sie halt etwas ausgeprägter. Am Halsbündchen habe ich noch einige Maschen abgenommen, die Beispiele in der Anleitung fand ich etwas weit am Hals.


30.9.14

7 Wochen mit Konstantin

Heute melde ich mich endlich mal aus der Versenkung. Hallo, ich lebe noch, ich nähe sogar ab und zu schon wieder!
Gefühlt die meiste Zeit liege ich aber gemütlich irgendwo und stille. Dabei kann man gut am Ipad surfen, wie man sieht.


Jetzt ist es schon sieben Wochen her, seit Konstantin auf die Welt gekommen ist. Schön ist es, nochmal ein Baby zu haben, einfach schön! Was für ein Wunder, so ein kleiner Mensch, auch beim dritten Mal.




Und meine kleinen Sorgen, daß irgendetwas in der Schwangerschaft schief gehen könnte waren total unbegründet.
Dafür bin ich wirklich dankbar, fast demütig. Völlig problemlos schwanger zu werden und zu sein ist ja nicht selbstverständlich und ich höre immer öfter von Frauen die es eben nicht so einfach hatten bzw. keine Kinder bekommen können.
Nur das mit dem Gebären klappt bei mir halt nicht so gut, tja. Diesmal war es wie schon erzählt ein geplanter Kaiserschnitt, nach zwei sekundären eine neue Erfahrung.
Und wie war es? Naja, ganz ok. Aufregend natürlich, wenn man halbwegs genau weiss wann es stattfinden wird, finde ich das schon ziemlich nervenaufreibend. Dafür haben sie uns an dem Tag dann solange warten lassen bis mein Adrenalin fast aufgebraucht war.
Leider hat auch diesmal die PDA nicht 100%ig gewirkt, das war im Vorfeld meine gößte Sorge, dafür bekam ich dann eine Portion Dormicum verabreicht die mich für eine Weile ins Land der Träume schickte. Als ich wieder aufwachte waren wir immer noch im OP, aber mein Söhnchen lag schon neben mir, guckte mich mit den neugeborenenkleinen Augen an, fast völlig eingewickelt in ein gelbes Handtuch. Den ersten Schrei habe ich also verpasst, dafür war die OP erträglich, damit kann ich gut leben.
Anders als bei den beiden Sectios zuvor blieb Konstantin die ganze Zeit bei mir, niemand brachte ihn weg und er wurde auch nicht angezogen oder gewaschen. So hatten wir diesmal eine gemütliche erste Kuschelzeit und der arme Kerl musste nach dem Geburts-Schreck nicht auch noch andere Quälereien über sich ergehen lassen.
Daß ein Wochenbett nach Kaiserschnitt kein Zuckerschlecken ist, wusste ich ja schon. Ätzend, mehr oder minder ans Bett gefesselt, bis man sich halbwegs fortbewegen kann dauert es Tage... Nach 4 Tagen konnte ich nach Hause, wollte dort aber auch nur im Bett bleiben.
Am ersten Tag an dem ich mich ein bisschen besser fühlte bekam ich abends hohes Fieber, das kam leider immer wieder und die Hebamme schickte mich dann noch mal ins Krankenhaus. Dort haben sie mich dann erwartungsgemäss gleich dabehalten. Sie haben mich von Kopf bis Fuss untersucht, Blut abgezapft und geschallt und geröntgt, so ganz genau wusste niemand woher das Fieber kommt. Zwar wurden irgendwann ein paar Keime gefunden gegen die mir eine Antibiose verabreicht wurde, aber so richtig besser wurde es davon auch nicht. Irgendwann saß ein Internist oder Chirurg bei mir und meinte, das Fieber könnte auch einfach eine Reaktion des Körpers auf die Operation sein, ohne daß da gleich eine  Entzündung oder sonstwas dahinter stecken muss. Ich vermute, daß es das gewesen ist.
Nach 10 Tagen war das Fieber weg und ich durfte endlich nach Hause. Und zwei Tage später ging die Schule für die zwei Großen wieder los und mein Mann musste wieder arbeiten. In solchen Momenten bin ich einfach nur froh hier inmitten meiner Familie zu wohnen.

Konstantin hat das alles tapfer mitgemacht, eigentlich glaube ich er hat die Ruhe im Krankenhaus sogar eher genossen. Beim zweiten Mal war ich zum Glück alleine (zeitweise mit meinem Mann) im Zimmer, da hatten wir es eigentlich ganz nett, vom Fieber und vom Essen mal abgesehen... (wie man von dieser Kost als stillende Mutter sich selbst und sein Kind satt kriegen soll weiss ich nicht, eins der Mittagessen hatte nur 180kcal (!!) , das ist bei der Brigitte Diät ein besserer Snack oder so).
Wieder zu Hause hat dann ein paar Tage die Narbe noch geschmerzt aber dann ging es mir gut.
Und ich kann kaum sagen wie toll es ist, wenn man nach so langer Zeit endlich wieder mobil das erste Mal mit Kinderwagen in die Stadt marschiert, fast eine Offenbarung!
Jetzt haben wir uns einigermassen eingelebt, Konstantin hat einen ungefähren Schlaf- und Trink-Rhythmus und ich bin garnicht so übernächtigt.
Seine Brüder lieben ihn nachwievor sehr. Beide stürzen sofort zu ihm, wenn er schreit, das ist sehr praktisch. Und sie versuchen auch ihn zu bespaßen, was er zumindest sehr aufmerksam verfolgt. Der große Große hat ihn sogar schon mehrfach in den Schlaf getragen, toll, oder? Mit rumlaufen und Lieder singen, wie aus dem Bilderbuch.
Nur alles was mit Windeln zu tun hat ist sehr iihh und bäh, soweit habe ich sie leider noch nicht, das wäre aber auch zu schön.

Kurz vor der Geburt haben wir endlich unser Equipment ausgepackt, es war ja alles aufbewahrt auf dem Speicher. Das meiste musste ich nur waschen, den Wickelauflagenbezug musste ich eine Weile suchen, das Regal über der Kommode hing noch bei den Jungs im Zimmer, der Kinderwagen stand in der Garage.
So sieht jetzt unsere Wickelecke aus, sie steht im Nähzimmer das direkt neben dem Schlafzimmer ist:




Genau diese Kombination hatten wir bei den Jungs auch schon. Ich fand es sehr lustig wie vertraut alles ist und freue mich daß es mir immer noch gefällt. Die Kommode heisst glaube ich Forhöja, die hatte ich vor 9 Jahren leicht weiss lasiert. Der Holzaufsatz ist von einer anderen Wickel-Kommode, den habe ich geerbt und ebenfalls weiss lasiert. Besonders stolz war ich auf das Regal, das habe ich nämlich selbstgebaut. Eine Weile habe ich auch gerne mal mit Holz gearbeitet, aber sehr dilettantisch...
Den A*gelcare Windeleimer hatten wir angeschafft als beide großen Jungs Wickelkinder waren und es im Kinderzimmer geruchstechnisch nicht mehr auszuhalten war, ähem. Da ist so ein Teil, teure Plastikfolienpacks hin oder her, echt ein Segen. Bei dem Modell wird nicht jede Windel einzeln "abgedreht", der Folienverbrauch hält sich also zumindest längenmässig in normalen Grenzen.

Ein eigenes Zimmer braucht so ein Säugling ja erstmal nicht, schlafen tut er im Schlafzimmer, in der Wickelkommode sind seine Sachen drin, ansonsten ist das Kind immer da wo die Familie ist. Dafür gibt es eine Wippe, den Stubenwagen für unten, einen Korb habe ich auch noch, darin liegt er wenn ich ihn mit ins Bad nehme. Leopold hatte bis zum Auszug aus der ersten Wohnung kein eigenes Zimmer, da war er zwei Jahre alt, das hat bis da auch niemand vermisst.
Zugegebenermassen planen wir aber für nächstes Jahr hier im Haus einen mittelgroßen Umbau.


Das ist die Wickelauflage von I*ea, den Bezug habe ich genäht, ich mag das Kind nicht mit nackter Haut auf Plastik legen. Das Mittelteil ist aus einem Handtuch, die Ränder aus Leinen und altem Bettwäschestoff. Die Rückseite ist einfarbig mit Klettverschluss. Damit es nicht so schnell dreckig wird legen wir ein Moltontuch drauf was ausgetauscht bzw. erstmal umgedreht wird, wenn Flecken drauf sind.

Für das untere Stockwerk haben wir aus Familienbestand diesen Stubenwagen bekommen. Im 70er Jahre lüla Blümchen-Original in krähm mit güldenen Knöpfen und schmiedeeisernen Details konnte ich ihn aber leider nicht ertragen.

vorher:

Mit geruchsarmen Sprühlack habe ich das ganze Gefährt weiss lackiert und meine Mutter hat dann netterweise die Gardinen erneuert, der Stoff ist aus meinem Stoffschrank und war vom Maybachufer.
Das süsse Häkelmobile war ein Geschenk.
nachher:



Jetzt hoffe ich auf ein bisschen Nähzeit nachher, vielleicht klappt es dann morgen mit dem ersten MMM-Beitrag in neuem Gewand, drückt mir die Daumen!

26.1.13

Jeans-Recycling

Der Kleiderschrank meiner Söhne braucht dringend ein Update. Im Moment nähe ich daher nach der Devise: Eins ins Mama-Schränkchen, eins ins Kinderzimmerschränkchen, usw.
Das funktioniert leider nur deshalb weil die Kindersachen schnelle Nummern zwischendurch sind. Ein Shirt dauert ne halbe Stunde, eine Jeans etwa zwei, das kriegt man immer mal dazwischen geschoben, Aufwändigeres bekäme ich nicht am Schweinehund vorbei.
Heute gab es das dazu noch zum Nulltarif, ich habe von Papa- auf Sohn-Größe verkleinert. Immerhin ist Leo ja schon sieben, das klappt also nur noch, weil der Papa ein ziemlich großer Papa ist.
Papa-Philip ist relativ viel zu Fuss unterwegs, weswegen auch eine teure Jeans gerne mal im Schritt vorzeitig den Geist aufgibt, insofern bin ich ganz froh die ansonsten fast heile Hose jetzt nochmal für was nutzen zu können. Mal sehen wie lange Leo für die ersten Löcher braucht, bei ihm gehen immer die Knie kaputt, normalerweise so nach etwa zwei Wochen *seufz*.
Leo trägt am liebsten Gummibundhosen. Ich habe dafür einfach an einen normalen Schnitt (Ottobre) einen Jerseybund mit Gummizug oben an gesetzt, dafür die Öffnung vorne als Blindverschluss genäht. Er kommt problemlos rein und liebt die erste davon schon heiss und innig.

Erstmal die Taschen abtrennen, denn...

...den Saum der Tasche kann man weiter verwenden.

Hosenbeine an den Nähten auseinanderschneiden, auf die Rückseite kommen die hinteren Teile, unten liegen die oberen Streifen.

leicht nach oben versetzte Gehfalten bei den Vorderteilen, hihi.

Sieht aber trotzdem ganz nett aus.

Von hinten auch.

Natürlich sitzt die Hose oben nicht wie ne eins, aber das Kind findet es super so. Und da hängt ja der Pulli drüber, das sieht man sonst nicht.

So, das war fürs Kinderzimmerschränkchen, jetzt kommt folgerichtig wieder was fürs Mama-Schränkchen....!!

22.5.12

Verschenkt...

Geht es Euch auch so? Meist fällt mir erst in letzter Minute ein, was ich gerne selbstgemachtes verschenken möchte. Zum Muttertag waren es diese schnellen Geschirrhandtücher mit einfarbiger Stickerei (Urban Threads) auf ganz hellblauem Kona Cotton. Ich hoffe, sie bewähren sich, sind eigentlich fast zu hübsch zum Benutzen. Wenn es mir früher eingefallen wäre, hätte ich vielleicht fertige (richtige) Handtücher besorgt und die bestickt. Vielleicht sollte ich sowas mal auf Vorrat anschaffen...
Ich finde diese Stickereien so hübsch (es gibt in der Serie noch zwei in dem Stil), eine ebenfalls in letzter Eile genähte Schürze habe ich auch damit bestickt und verschenkt, aber leider vergessen zu fotografieren.



Gerade eben bekam ein kleiner neuer Erdenbürger diese kuschelige Babydecke. So ein Babygrößen-Top geht so fix, ich hatte ganz vergessen wieviel Spaß es macht, wenn die Arbeit so überschaubar ist. Innen ist eine Ikeafleecedecke, die Rückseite ist aus kariertem Baumwollflanell. Den Namen hab ich mit Filzstift vorgezeichnet und dann mit Satinstich drübergestickt. Dabei ergibt sich automatisch der "Kinderschrift-Look" ;-)











23.1.12

Fluffy Stars auch hier




Eigentlich hab ich ja ein bisschen eine Aversion gegen diese Stoffe, die jeder haben muss, *räusper*, jedenfalls kann ich mich auch bei mich sehr anlachenden Stoffen nicht durchringen sie zu kaufen, wenn ich sie in zu vielen Blogs sehe.
Aber den hier habe ich jetzt doch spontan gekauft, er war im Stoffladen vor Ort (gehört zu Stoff Hemmers) nämlich vorrätig und als ich ihn dann in echt gesehen und gestreichelt (!) hatte, war es um mich geschehen. Und Leo, der mich begleitet hat, wollte auch sofort was daraus genäht haben.
Zwei Tage später ist hier alles voller grüner Fussel und aus den zwei Metern Stoff sind zwei Fehmarn Jacken geworden. Aus dem Rest habe ich noch zwei Kuschelkissen mit einer Rückseite aus heissgeliebtem Cars-Stoff (*stöhn*...) genäht, sehr zur Freude meiner Söhne.
Fehrmarn habe ich schon mehrfach genäht, immer mit angeschnittenen Bündchen und alle Kanten mit Falzgummi eingefasst, geht eigentlich recht flott.
Kann sein, daß ich jetzt noch mehr mit meinen Kindern kuscheln muss, von dem Stoff kann man ja kaum die Finger lassen ;-)

21.7.11

Herzlichen Glückwunsch, Wuwu!



Mein kleiner Süsser ist gestern schon 4 geworden, huch wie die Zeit vergeht...
Mein kleines Knuddelbaby, schon ein richtig großer, spricht in vollständigen Sätzen, schmiert sich selbst Brote (am liebsten Nutella wie man sieht), ist ein echter Quatschkopf, fährt Fahrrad (schon lange), spielt mit coolen Autos...
Und trägt (im Gegensatz zu seinem großen Bruder) glücklicherweise gerne selbstgenähte Sachen.
Nach dem Vorbild von Caro und Susanne ein Geburtstagsshirt, Zahlen von hier, der Affenjersey ist von Elsbeth & Ich, ein sehr netter Laden in Bochum wo wir letztes Wochenende waren.

21.6.11

Ich hab's getan!!





EDIT: Eigentlich wollte ich den Post schon am 21. nachmittags hochladen, aber aus unerfindlichen Gründen findet Blogger manchmal meine zuletzt hochgeladenen Fotos nicht. Mittlerweile habe ich den Verdacht, es geht nicht nur mir so!? Oder weiss jemand Rat?
Immerhin kann ich jetzt berichten, daß sie begeistert getragen werden und gut passen, *schweissvonderstirnwisch*.

He, das ist ja schon der zweite Post heute! Das spricht einerseits dafür, daß ich echt viel geschafft habe, andererseits hat sich das letzte Projekt als recht flott erwiesen.
Also: Ich habe UNTERHOSEN genäht! Aber (noch) nicht für mich, sondern für die Jungs. Irgendwie geht nämlich der Vorrat an ebensolchen nicht ganz synchron mit unserem Wäscheturnus, zumindest seit der kleine Mann auch endlich welche braucht. Und da dachte ich, stock ich doch mal den Vorrat auf und verbrauche gleichzeitig ein paar Reste.
Dies hier sind jetzt "nur" Boxershorts, das geht einfach und schnell und man braucht nur ein Gummi im Bund. Das ist dann auch schon das kniffligste dran, ich habe mehrere Methoden ausprobiert, am leichtesten fand ich es, den doppelt gelegten Bund rechts auf rechts mit der Hosenoberkante zu verstürzen (natürlich gedehnt), ein schmales, bereits zum Ring geschlossenes Gummi wird dabei im Bund eingenäht, aber nirgends mitgefasst, der Bund ist also ein Stück höher als das Gummi. Ich habe auch mit breitem Gummi probiert, daß dann mitsamt dem Bund festgenäht wird, aber das ist ein ziemliches Gepfriemel. Mit dem Gummi näht es sich nicht so gut, zudem ist es dadurch natürlich sehr dick und man muss alles dehnen, also Hosen und das Gummi, alles in allem sehr aufwändig.
Zu aufwändig war mir auch die Umbauerei zur Coverlock, ich hab einfach den dreigeteilten Zickzack für den Saum genommen.
Damit die Kinder wissen wo vorne ist, gabs ein paar Stempel drauf. So jetzt bin ich seeehr gespannt, ob die Hosen überhaupt getragen werden, meine Kinder sind was das betrifft sehr schnäkig.