6.7.15

Flohmarkt

Ich habe einige Stoffe und Hefte aussortiert und den Flohmarktblog aufgefüllt. Wer mal Stöbern will, hier geht es lang:





17.6.15

MeMadeMittwoch am 17.6.2015

Dies ist der Post der heute im MMM-Blog erscheint, viel Spaß dort beim Lesen der ganzen verlinkten Beiträge!


Hallo und herzlich willkommen zum MeMadeMittwoch am 17. Juni. Ich heisse Katharina und blogge  sonst unter sewing addicted.


Eigentlich geht es am Mittwoch um Alltagskleidung, aber heute zeige ich Euch ein Anlasskleid (was ich sicher in Zukunft auch alltags tragen werde). Am Sonntag wurde mein jüngster Sohn getauft, was gibt es schöneres als dafür extra ein neues Kleid zu nähen!


Ich habe natürlich ein Weilchen nach einem passenden Schnitt gesucht, wollte ich doch auf jeden Fall einen Treffer landen. Beim Durchblättern durch meinen Blog fand ich, daß mir Kleider mit weitem Rock am Besten stehen und für den Sommer sollte es ohne Ärmel sein. Den Stoff hatte ich aus einem Carepaket aus Berlin bekommen, eine ziemlich fester BW-Stoff mit etwas Stretch, vielleicht eher geeignet für Hosen und leichte Mäntel. Große Rockmengen wären ein Risiko, dafür ist er zu steif, aber ein Tellerrock geht, der hat am Bund ja nur eine Schicht. Also das Coatdress von Gertie, diesmal ohne Ärmel.



Vielleicht ist das ein bisschen langweilig, aber erstens mag ich bewährte Schnitte, zweitens war das mit den weggelassenen Ärmeln ein Experiment.


Beim Zuschneiden habe ich dann das Rückenteil nicht gefunden und stattdessen das von einem Knipkleid genommen. Die Rockteile passten wie ich das letzte Mal nicht so richtig an das Oberteil, ich könnte mir wirklich mal die Änderungen notieren...
Große Schnittschlamperei also, aber wie auch immer, es passt jetzt. So langsam frage ich mich ob ich mich nicht doch mal trauen sollte, anhand meines Basisschnittes selbst zu gestalten. 


Ihr seht hier den Zustand nach der Feier, Falten vom Sitzen inbegriffen. Immerhin fast fleckenfrei. Nur die Abendsonne ist nicht so super geeignet zum Fotografieren.
Ich bin sehr glücklich mit dem Kleid, der weite Rock und das ärmellose Oberteil machen das Kleid trotz des eher steifen Stoffes sehr luftig, die helle Farbe ist sehr edel und nicht so alltäglich, trägt sich aber gut. Auf Taillenhöhe muss man das Kleid evt. noch mit einem Druckknopf versehen, ein Gürtel passt nicht dazu, hab ich ausprobiert.
Nach dem Fertigstellen des Kleides habe ich es angezogen und die vordere Öffnung mit Stecknadeln festgesteckt, dann die Lage der Knöpfe festgelegt, jetzt sitzt es wirklich gut. Das ist vielleicht der Vorteil dieser asymmetrischen Knopfleiste, wie weit die auf der Seite sitzt ist irgendwie doch wurscht.


Und welche Schlampereien haben Euch diese Woche zu schönen Kleidungsstücken verholfen?

12.6.15

FJKA 2015- Finale der Herzen

Gleich vorweg: Ich bin nicht fertig. Dabei wollte ich unbedingt, zwei Jäckchen hätte ich Euch heute präsentieren können, wenn, ja wenn...


Also Butter bei die Fische, weiss eine von Euch, wo mein zweiter Ärmel ist?
Ich auch nicht.
Ich stelle fest, der große Vorteil bei Topdownmodellen ist, daß man nicht kurz vor Schluss anfängt Teile zu suchen!! Und wie sauärgerlich ist das denn, da strickt man brav alles fertig, möchte zusammennähen und so weiter, nur noch der Halsausschnitt! Und dann findet sich so ein doofes Teil nicht. Dabei war es doch neulich noch da. Ich suche schon einige Tage und habe ihn irgendwie schon abgeschrieben, für diesen worst case habe ich, best case, immerhin noch genügend Wolle für einen dritten Ärmel da. Immerhin.
Aber stricken konnte ich das jetzt nicht so schnell, am Sonntag wird Konstantin getauft, da gab es die vergangenen Tage einiges zu tun (Stichwort Anlasskleid)


Aber wenigstens ist die blaue Jacke fertig, Victoria! Besiegt habe ich sie letzten Endes wirklich, sie hat mich einiges an Nerven gekostet, war ja schon angefangen, bevor es hier überhaupt losging. Aber dieses komplizierte Muster, was sich nicht auswendig lernen liess. Ich liebe komplizierte Muster, aber es geht einfach nur, wenn man dran bleibt. Einzwei Tage liegen lassen und man braucht eine Viertelstunde für die Recherche, wo man denn nun gerade gewesen war im Musterrapport.




Und dann war ich endlich fertig mit dem Muster, NUR NOCH die Ärmel. Erstmal musste ich Vorder- und Rückenteil nochmal kürzen, das Armloch war zu groß. Und dann Perlmuster...gähn...ich wusste nicht, daß das so lange zum Stricken braucht. Ich kann es schnell stricken, das ist nicht das Ding, aber es wächst nicht so schnell wie glatt rechts.



Einen der Ärmel musste ich auch fast zweimal stricken, weil der erste zu weit wurde (ich will hier wirklich alle Pannen aufzählen, ihr merkt, es). Am Ende habe ich dann eine Knopfleiste dreimal gestrickt, bis ich sie lassen konnte. Und jetzt habe ich, tadaa, einen Knopf zu wenig gekauft. Nicht dass hier noch irgendwas glatt geht, das würde ja nicht ins Bild passen.


Trotzdem mag ich sie jetzt ganz gerne. Sie ist unten vielleicht ein bisschen weit, die etwas leierige Drops Baby Alpaca Silk tut dazu noch ihr übriges, aber das macht mir nicht soviel.
Sie heute bei 30°C über das Blaubeerkleid anzuziehen war schon eine Aufgabe, nur für Euch!
Meine roten Schuhe durften mit aufs Bild, extra für die Taufe gekauft, wunderbar.

 

Vielen Dank an Suse und Wiebke für den motivierenden und unterhaltsamen Knitalong, ohne den ich nie so gut dran geblieben wäre! Die lila Jacke wird hoffentlich auch demnächst beendet werden.
Alle anderen Herzensfinalisten finden sich hier im MMM-Blog

29.5.15

Kleiner Rückblick auf März, April und Mai

Völlig unverhofft komme ich heute Abend mal dazu, endlich mal wieder zurück zu schauen. Was ist denn passiert in den letzten Monaten?

Nach der musikalischen Durststrecke Anfang des Jahres beginnt mit der Passionszeit endlich wieder musikalisches Leben. Ich durfte zwei Matthäuspassionen spielen, immer wieder schön. Einmal hab ich bei meinen Kollegen ausgeholfen, ein schönes Hallo so mitten in der Elternzeit.
Das gehütet werden ist für Konstantin fast kein Problem mehr, ist ja auch meist sein großer Bruder dabei, denn er gut kennt.


Nach Ostern konnte ich endlich mal wieder richtig auf eine Chorfreizeit fahren, mit Übernachten und allem drum und dran. Das hab ich ewig nicht gemacht. In meiner Jugend hab ich gefühlt mein halbes Leben auf Chorfreizeiten verbracht, das geht heute natürlich nicht mehr und war nur dank Elternzeit nochmal möglich. Schön wars, fast wie in alten Zeiten! Mit Konstantin, der hat das auch prima mitgemacht. Die beiden Großen waren samt Vater zuhause und hatten Ferien.
Entgegen früherer Gewohnheiten war ich diesmal Kind sei dank immer die erste beim Frühstück *gähn*. Da sitzt man dann immer mit denselben Frühaufstehern am Tisch, dafür hat man schön viel Zeit zu essen und zu quatschen bis zur ersten Probe.
Mitte April bis Mitte Mai hatte mein Mann einen Monat Elternzeit, den anderen nimmt er wenn ich wieder anfange zu arbeiten. Natürlich ist das wunderbar entspannt, wenn beide zuhause sind, wie Urlaub. Eigentlich wollten wir auch einiges im Haus schaffen, aber wie zu ahnen war kam es nicht so richtig dazu. Für dieses Jahr ist wie schon erwähnt der Dachausbau geplant, vor dem Ausbau steht eine neue Dacheindeckung, dazu soll noch eine Photovoltaikanlage drauf, das will alles geplant sein. Irgendwie dauert alles länger als gedacht, das ist eigentlich auch nichts, was man nicht schon aus Erfahrungen anderer hätte wissen können, aber man muss halt erst selbst drin stecken. Irgendwie stört es mich auch garnicht sehr, so kann man jeden Schritt drei- bis fünfmal überdenken und macht vielleicht keine eiligen Schnellschüsse. Nur die schöne Sonne die so völlig ungenutzt (allerhöchstens die Wäsche trocknend) in den Garten bzw. aufs Dach bretzelt, das fuchst mich jetzt schon ein
bisschen...


Im Garten habe ich weiter gewurschtelt, aber es ist eine Sisyphusarbeit. Letztes Jahr kam ich wegen Bauch und dem damit verbunden nicht vorhandenen Kreislauf zu kaum mehr als garnichts, die dringend nötigen Gartenroutinen sind bei uns auch nicht so drin, leider gewinnt er immer mal wieder die Oberhand. Jedenfalls wächst das Unkraut überall besser als das Gepflanzte und an manchen Stellen bricht alles zusammen, respektive an einer Stelle ist die Wandbegrünung ins Beet gekippt, man weiss garnicht, wo man alles wegschneiden soll.
Nachdem ich im Frühjahr tagelang im hintersten Beet eine Brombeere weggeschnitten hatte kommt sie nun schon wieder, böses Untier! Ich hab garnichts gegen Obst, im Gegenteil, aber diese schmeckt überhaupt nicht wir haben es probiert, die muss weg. Der Apfelbaum trägt sehr viele Früchte, wahrscheinlich wirft er noch die Hälfte ab, aber da kommt schon ein Holundertrieb ins Bild meines kleine Rubinettebäumchens, hinfort mit Dir!! Ich werde echt zum Elch bei all dem Gewachse und Gewuchere . Das allerschlimmste ist eine Hartriegelpflanze die sich durch den gesamten Garten schlängelt. Sie verbreitet sich unterirdisch und treibt wirklich ÜBERALL aus. Eigentlich hat man kaum eine Chance, an vielen Stellen kommt man ihr nicht mal mit dem Spaten bei. Ausser Schnippschnapp, alles ab, fällt mir nichts ein, hat jemand einen Tipp? Morgen leih ich mir nen Häcksler für das ganze Gesträuch.


Einiges erfreut dann doch, im April kamen die Tulpen und Narzissen wieder die ich vor eineinhalb Jahren gesetzt hatte. Nicht mehr alle, aber doch noch viele, ein bisschen Verlust scheint normal zu sein. Anschliessend freue ich mich immer schon dolle auf die austreibenden Pfingstrosen und habe folgerichtig noch ein paar weitere gepflanzt. Die werden sicher noch eine Weile brauchen bis sie blühen, aber angegangen sind sie gut. Auch die meisten Hortensien die ich die letzten Jahre gepflanzt hatte entwickeln sich prächtig. Hach, vielleicht wird es ja doch noch was mit dem schönen Garten!
Im hinteren, von der Brombeere gerodeten Beet stehen ein Kirsch- und eben der Apfelbaum, dazu habe ich jetzt Johannis- und Himbeeren gepflanzt, z.T. solche 1,50€-Pflanzen aus dem Supermarkt (schimpft nur, ein Zufallsfund), sind alle gut angegangen, ich verteidige ihren Platz auch sehr vor dem Gestrüpp. Und an die Stelle eines alten Baumstumpfes haben wir ein Hochbeet gestellt, ein letzter Versuch, Tomaten zu halten, ich hoffe es wird was. Die Jahre zuvor kümmerten die Tomaten immer nur so vor sich hin, der Platz war wohl verkehrt, ausserdem ist der Boden insgesamt sehr ausgelaugt, ohne Mengen an Dünger geht kaum was.


Einen ganz anderen Garten haben wir hier in Landau auch noch, die Landesgartenschau (LGS) lockt die Bevölkerung ins professionell angelegte Grün. Es ist aber auch wirklich eine Pracht, die Tulpen waren wunderschön, sind jetzt alle verblüht, jetzt dominiert Allium die Zierrabatten. Wir hatten uns lange nicht dazu entschliessen können, haben aber jetzt doch Dauerkarten, und sind, wer hätte es gedacht, dauernd dort. Es ist wirklich sehr schön dort, ich empfinde es als sehr entspannend. Es stehen viele Stühle oder andere Sitzgelegenheiten (auch Hängematten) rum, man kann es sich gut bequem machen, Picknick einpacken. Die Jungs haben viel zu entdecken, ganz hinten ist sogar eine tolle Skaternbahn.
Da man um die LGS nicht kostenlos parken kann und sie am anderen Ende der Stadt liegt, mussten wir uns ziemlich spontan einen Kinderfahrradanhänger zulegen. Wir hatten keinen, weil wir als die Großen so klein waren, daß wir sie hätten darin mitnehmen müssen quasi fast in der Fussgängerzone gewohnt haben, da braucht man keinen. Ich hatte auch kaum einen Gedanken an so ein Ding verschwendet, bis zum Kindergarten wäre es ja noch fast ein halbes Jahr, da hätte man sich noch was einfallen lassen können (laufen ist von hier keine Option mehr).
Nun gut, Dauerkarten waren gekauft, Auto und Laufen funktioniert beides nicht, also ein Anhänger mit Schiebemöglichkeit, und bitte ein vernünftiges Modell, günstig ist auch anders, und das so hopplahopp, da musste ich erstmal schlucken...
Inzwischen bin ich ganz, ganz glücklich so ein Teil zu haben. Unserer hat eine Aluwanne und taugt daher auch zum Einkaufen. Der zweite Sitz wird es später ermöglichen, ein zweites (Freundes-) Kind mit aus dem Kindergarten abzuholen. Jetzt auf der LGS beherbergt er alles, was man so mitschleppt, von Jacken bis Picknick zu Skateboards, es ist so praktisch! Wir haben uns für die Schweizer Variante entschieden, dieser hier. Mit dem Parkhilferad samt Schiebebügel kommen wir auf dem Gelände der LGS sehr gut zurecht.


Und der Kleinste? Kann endlich sitzen, schon seit ein paar Wochen. Anfangs mussten wir ihn immer sehr abpolstern, weil er irgendwann umfiel, aber jetzt geht es ganz gut. Im Sitze spielt es sich viel entspannter, weil die Spielzeuge nicht dauernd aufs Gesicht fallen... An Krabbeln ist noch nicht zu denken. Neulich hat er sich mal auf dem glatten Boden rückwärts geschoben, das fand er sehr lustig (bis er irgendwo stecken blieb), hat er seither aber nicht mehr gemacht.
Er brabbelt einzelne Silben vor sich hin, gerne auch wenn wir Großen uns unterhalten, offensichtlich möchte er mitreden. Auch sonst ist er ein sehr geselliges, freundliches Kind, mein Goldkind. Er lacht und strahlt viel, es ist eine große Freude!
Was er sehr gut kann, ist essen. Nach einer kurzen Breiphase hat er schnell beschlossen, daß ihm unser Essen besser schmeckt und isst seitdem das normale Essen mit. Das war auch auf der Chorfreizeit sehr praktisch. Für dort habe ich noch Gläschen eingekauft, ich konnte ihm ja nichts kochen und wusste nicht, ob ich bei der Verpflegung etwas für ihn finde. Aber es war kein Problem, er hat alles gefuttert was es gab, das Beste war Polenta mit Spinat gefüllt, das hat er weggeschaufelt wie ein Großer.
Er sitzt in einem am Tisch befestigten Sitz, das ist für so einen kleinen Weltentdecker auch eine tolle Sache. Eine Freundin meinte, ich solle besser unter den Sitz etwas für seine Füsse stellen, wenn die nur runterhängen sei das nicht gut für seinen Rücken. Also steht jetzt ein Hocker unter dem Sitz und Konstantin hat schnell gemerkt, daß er sich da prima hinstellen kann und dann noch besser an all die tollen Messer und Gläser kommt. Was es alles zu greifen und begreifen gibt!


Ich weiss nicht woran es liegt, aber ein gut essendes Kind ist ein glücklich machendes Bild. (Aber auch die nicht gut essenden Kinder werden satt, falls sich jemand jetzt sorgt. Ich kenne einige und sie sind auch alle gesund und munter). Auf der Chorfreizeit gab es beim Frühstücksbüffet Bircher Müsli, das habe ich seither versucht nachzumachen, weil es so lecker war. Ich mache das auf Vorrat, das steht dann im Kühlschrank und hält etwa 2 Tage. NUR zwei Tage, weil Konstantin und ich davon morgens und abends essen...lecker! Konstantin hat immer noch keine Zähne und kann daher nichts zerkauen. Im Bircher Müsli ist der Apfel aber geraspelt, das geht gut. Die ganzen Rosinen kommen unversehrt wieder heraus, hab ich für Euch überprüft ;-). Den in den Rezepten oft erwähnten Honig lasse ich selbstverständlich weg.
Was mir nach den Rezepten nicht so gut gelingen wollte, war die Konsistenz, da habe ich ein bisschen rumexperimentiert. Ich nehme jetzt statt Milch kochendes Wasser zum Einweichen, dann wird es weicher, das mag ich lieber.

Mein Rezept geht so:

Halbe Packung (250g) Bircher Müsli z.B. von Alnatura
zwei handvoll feine Haferflocken
eine handvoll Weinbeeren

oder 
250gr. feine Haferflocken 
zwei handvoll zerkleinerte Nüsse, lecker sind z.B. gehobelte Mandeln
zwei handvoll Weinbeeren
evt. andere Trockenfrüchte, zerkleinert

zusammen in einer Schüssel mit reichlich kochendem Wasser begiessen, dass Wasser sollte knapp drüber stehen, eher etwas mehr, es quillt ja noch auf. Gut umrühren, Wasser nachgiessen.

Anschliessend drei bis vier Äpfel vierteln und raspeln (macht bei mir die Küchenmaschine).
Den Hafer kontrollieren, evt. Wasser nachgiessen, es soll nicht fest sein, über Nacht quillt es noch nach. Den geraspelten Apfel draufgeben, gut 50ml Sahne dazu und evt. einen EL Zitronensaft. Gut verrühren. Über Nacht stehen lassen, die erste Nacht lass ich es auf der Küchenplatte stehen, erst danach kommt es in den Kühlschrank.
Zum Essen kommt dann noch Joghurt dazu, jetzt im Mai schnibbel ich auch gerne noch Erdbeeren rein. Guten Appetit!

Konstantin mag die gehobelten Mandeln  übrigens nicht so, deswegen nehme ich jetzt die Müslimischung, da sind die Nüsse kleiner.

Und sonst habe ich in der Spargelzeit natürlich Spargel gekocht und sonntags auch noch bei meiner Mutter gegessen. Die Spargelzeit muss man ausnutzen.



Ich habe das erste Mal in meinem Leben Lätzchen genäht. Das mir das passieren konnte. Aber hübsch sind sie.


Ausserdem ein Kommunionkleid für Freunde von uns, einige Klamöttchen und viele Windeln für Konstantin.


Ich habe die Strickmaschine meiner Oma gereinigt. Noch läuft sie aber nicht richtig, ich nehme an sie braucht Öl, da muss ich nochmal ran.
Ich hoffe sehr sie zum Laufen zu kriegen, ich erinnere mich, daß meine Mutter sehr viel an ihr gestrickt hat. Wir bleiben gespannt...
Viele Grüße!


20.5.15

MeMadeMittwoch am 20.5.2015 im Blaubeerkleid


Heute trage ich ein zweites Kleid nach dem Wickelkleidschnitt von letzter Woche. Ich habe so eine Ahnung, das könnte mein Sommerschnitt 2015 werden...


Dieses ist aus Webstoff ohne Elasthan und sitzt evt. etwas straffer, passt aber immer noch. Ich muss hier schon irgendeine Ausschnittsicherung anbringen, wenn ich aus dem Haus gehe, aber was solls.




Hach, der Stoff ist so schön! Er wurde dankenswerter Weise von einer netten Dame aus Berlin für mich mitorganisiert.




Für draussen wäre es so zu kalt heute, aber im Haus ist es ja warm.


Geändert habe ich wie beim ersten Kleid auch die Rocklänge, da habe ich etwa eine handbreit zugegeben. Ausserdem habe ich Taschen reingenäht, die finde ich schlecht verzichtbar.


Alle anderen selbstbeschneiderten Damen wie jeden Mittwoch auf dem MMM-Blog



13.5.15

Wickelkleid-Motto-MMM am 13.5.2015


Herzlich willkommen zu unserem Wickelkleid-MeMadeMittwoch! 

Ich zeige Euch mein neuestes Lieblingskleid, ein echtes Wickelkleid aus Webstoff, wir spezifizieren heute ja ganz genau.
Kurz vorweg: Ich finde es ziemlich gelungen, sowohl den Schnitt als auch die Umsetzung mit dem Punktestoff. Der Schnitt ist aus der April Knipmode bzw. aus der aktuellen Fashion Style. Der Stoff ist ein Schätzchen aus dem Betty Barclay Outlet, eine nicht zu dicke BW-Gabardine mit viel Stretch, das macht die Sache natürlich recht bequem.


Schon beim ersten Durchblättern des Heftes war ich sehr verliebt in den Schnitt, Nina hat ihn dann zuerst genäht und mich weiter überzeugt, er ist wirklich gut.


Was macht einen Wickelkleidschnitt denn gut? 
Ich habe schon viele Wickelkleider und Fakewickelkleider (also solche, bei denen der Rock ein normaler Rock ist, hier wird also garnicht gebunden) genäht, aus Jersey und aus Webstoff. Ich liebe diese Schnittform, weil mir der Ausschnitt so gut gefällt. Gefühlt haben eher wenige meiner Kleider einen anderen Ausschnitt.

---> Ganz unten verlinke ich noch weitere Wickelkleider aus meinem Schrank

Wickelkleidschnitte sind nicht ganz unproblematisch. Ein Problem, vielleicht das nervigste, ist der Ausschnitt bzw. die Passform des Oberteils. Passt der oder die nicht genau auf die Oberweite, klappt die Überlappung nicht, meistens klafft es dann auf. Ist es zu eng, geht es garnicht erst weit genug übereinander, dann geht der Ausschnitt zu weit runter bzw. die Oberweite drückt die beiden Teile zu den Seiten: Es klafft. 
Falls das der  Fall ist kann man meist kaum noch etwas tun, ausser die Öffnung mit einer hübschen Brosche oder von innen mit einer Sicherheitsnadel zu fixieren. Wobei das durchaus eine gangbare Maßnahme ist, finde ich.
Grundsätzlich sind hier Fakewickelkleider etwas unproblematischer, sie haben zwar den überlappenden Ausschnitt, aber den kann man gut im optimalen Zustand fixieren. Ich muss bei meinen Jerseywickeloberteilen z.B. immer die Zipfel ein gutes Stück weiter runterziehen beim Annähen an das untere Teil, dann sitzt es besser. 
Wichtig wäre also für den Schnitt, daß er überhaupt eine gute Möglichkeit der Anpassung bietet, z.B. durch Prinzessnähte wie hier bei diesem.
Auch nähe ich gerne solche mit einer Kräuselung an der Schulter, da bekommt man dann die Mehrweite für den Busen her, das kann man auch gut dosieren.


Die schrägen Kanten der meisten Wickelkleidoberteile, egal ob Webstoff oder Jersey, sind anfällig für Dehnungen während dem Nähen, das ist noch eine Ursache, weshalb der Ausschnitt gerne aufklafft. Hier sollte man also unbedingt verhindern, daß es sich ausdehnt, evt. kann man die Kante sogar ein bisschen einhalten beim Annähen des Belegs oder was auch immer dort angenäht wird zum Säumen.
Bei diesem Kleid gibt es ein angeschnittenes Kragenteil und deswegen einen sehr breiten Beleg, die vordere Kante ist damit (und eben dem Kragen) vergleichsweise stabil.




Ein Wickelkleid wird nur an einer Stelle verschlossen, und zwar klassischerweise in der Taille mit einem Band. Alle anderen Teile müssen sich anhand dieses einen schmalen Haltepunktes so ausrichten, daß es sitzt.
Was mir bei diesem Kleid sehr positiv ausfällt ist die Länge der Bindebänder. Sie sind viel länger als ich es sonst kenne, sie gehen gut eineinhalb mal um die Taille herum (man bindet die Bänder nach hinten, dann vorne ganz herum und knotet wieder hinten zusammen oder bindet eine Schleife). Dadurch hat man ein recht breites Befestigungselement. Ich musste hier noch nie nachziehen oder neu knoten oder so, daß muss ich sonst eigentlich immer mal über Tag. Den Trick werde ich mir für andere Schnitte merken.


Eigentlich trage ich lieber Fakewickelkleider als echte, denn bei meinem energischen Gang klaffen sonst die Rockteile so gerne auseinander. Auch beim Fahrrad fahren ist es nicht so praktisch.
Bei diesem Modell hatte ich aber noch keine großen Probleme, mit Leggings drunter steht man zudem nicht mehr so ganz im Freien, wenn es doch passiert.
Hier ist recht viel Rockweite in Falten gelegt, das hält etwas besser "zu".
Natürlich haben Wickelkleider auch Vorteile, sonst wären sie ja nicht so beliebt. Z.B. passen sie sich verändernden Körpermitten ganz gut an, z.B. könnte man so ein Kleid noch ein gutes Stück in die Schwangerschaft rein tragen. Auch kneifen kann so ein Kleid nicht, man bindet in dem Falle einfach etwas lockerer, schon spannt nichts mehr, eigentlich ideal.
Viele Vintagehauskleidschnitte sind Wickelkleider, einfach reinschlüpfen und zubinden, schon geht es zum Frühstück, aber bitte stilvoll!
Ich habe übrigens einen Konzertwickelrock aus Dupionseide, den habe ich schon zu Schulzeiten genäht und trage ihn immer noch.


Übrigens stehe ich auf dem Landesgartenschaugelände, Ende April wurde sie endlich eröffnet. Wir waren schon oft dort und finden es sehr schön. Bisschen Werbung: LGS Landau, noch bis Oktober 2015.


Und hier nochmal das Schnittbild, geändert habe ich die Schulterbreite, trotz Anpassung vor dem Zuschnitt musste ich hier ein Stück wegnehmen. Und dank Ninas Hinweis habe ich eine gute Handbreit am Saum zugegeben, allerdings kann ich nicht mehr nachvollziehen was ich davon wieder "weggesäumt" habe.


Und wieder zuhause

Diese Wickel-Schnitte habe ich u.a. auch noch genäht:

Vogue 1027 (beliebtes Fakewickel)








Alle anderen, ob mit Wickelkleid oder ohne, wie gewohnt auf dem MMM-Blog. Ich hoffe dieses "Spezial" hat Euch gefallen und war ein bisschen informativ. 
Ganz liebe Grüße von Katharina



7.5.15

Der String-Quilt


Schon eine Weile ist er fertig, der erste Quilt 2015. Am Anfang war ich so schnell, daß ich dachte, das werden dieses Jahr bestimmt ein paar neue Decken, jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher.
Aber diese ist jedenfalls fertig und wird im Moment vor allem für den Kleinsten benutzt, der sitzt darauf, umgeben von Kissen zum Auffangen, falls er umkippt.



Eigentlich ist die Decke für den Ältesten genäht, der wird sie sicher auch bald mit auf sein Bett nehmen.
Gequiltet habe ich mit der Maschine, in durchgehenden diagonalen Linien, das kann man glaub ich gut erkennen. Die Rückseite ist die Fleeceinnenseite, er hat keine Stoffrückseite bekommen, das wollte Leopold so.
Schön bunt!


Die ersten beiden Posts zu seiner Entstehung findet ihr hier und hier