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19.5.16

MeMadeMittwoch am 18.5.2016

Dieser Post erschien zuerst auf dem MeMadeMittwoch und erscheint der Vollständigkeit halber auch hier

Herzlich Willkommen zum MeMadeMittwoch am heutigen Eisheiligen-Mai-Mittwoch!
Ich heisse Katharina und blogge unter Sewing addicted.


Viele von uns machen ja beim MeMadeMay mit, ist das doch schliesslich die Mutter des MeMadeMittwoch. Der MeMadeMay findet jedes Jahr statt und wird veranstaltet von einer englischen Bloggerin, die Teilnehmer posten jeden Tag (vor allem auf Flickr) was sie selbstgenähtes tragen. Für mich findet der mmmay16 diesmal vor allem auf Instagram statt, das ist so praktisch da, man lädt flott ein Foto hoch und schreibt drei Wörter dazu, ganz simpel mit dem Handy und der App. Ich bin noch nicht so lange auf Instagram und ich finde es wirklich ganz nett. Wenn ihr mich sucht, ich heisse dort sewingkatharina. Heute gibt es mal einen kleinen #mmmay16 Wochenrückblick mit eben jenen Handyfotos, nicht ganz vollständig, wer wird so pingelig sein. Und alles mit ollen Kamellen, denn:

Beim MeMadeMay soll man sich selbst eine Herausforderung stellen (im Original heisst es pledge), das finde ich immer ein bisschen schwierig. Da ich aber dieses Jahr ein paar Kilos abgenommen habe wollte ich gerne meinen Schrank durchforsten nach den älteren Sachen, die jetzt wieder passen. Und dabei auch das aussortieren, was zwar wieder zur Figur passt, aber nicht mehr zu meinem Leben Huch, was ein Satz! Aber ihr kennt das bestimmt, da liegen Sachen im Schrank die man nicht wegtun kann, nur für den Fall, daß man mal wieder zehn Kilo weniger wiegt. Die Frage ist, will man die dann überhaupt noch anziehen?



Also einige Sachen habe ich mit großer Freude wieder in meine Garderobe aufgenommen, z.B. alle Knotenkleider, hurra! Selbst dieses eher etwas enge aus Ringeljersey, es hat keinen Stretch.
Den Schnitt muss ich direkt mal suchen.



Hier mal ein Bild von unterwegs, aus einer Klamottenabteilung...aber natürlich für Herren, Frau braucht da ja nix.
Ein Dauerbrenner ist diese Jacke, eigentlich ist es eine Regenjacke, aber aus sehr fest gewebter Baumwolle, der Gürtel war leider schnell verloren. Ich trage sie immer wieder gerne, sobald es warm genug ist, so war das garnicht gedacht als ich sie genäht habe.
Ich sag Euch, grau hat immer Saison! Hier hab ich dazu geschrieben (Beim Aufrufen der alten Blogposts wundere ich mich dann schon kurz...). Da drunter das Knotenkleid in dunkelblau.


Sonntags hatte ich morgens und abends zu tun und dafür gab es das schwarze Coat dress. Da war das zu klein sein besonders fies, denn die Ärmel hatte ich aus Versehen ein oder zwei Größen zu klein kopiert, die sind leider immer noch zu eng.


Zu Hause rumgammeln im Knotenkleid, die wenigstens optisch wärmende Sommerblumenvariante.
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Heute habe ich dann mal alle Webstoffkleider durchgesehen. Vor allem die mit Ärmeln haben echt Schwierigkeiten im Alltag zu bestehen, wenn ich ehrlich bin. Gut, viele langärmelige Kleider sind eher festlich und damit sowieso nichts für den Alltag, aber ich habe doch einiges aussortieren können. Sommers trage ich viel Webstoff, alles ohne Ärmel, da kommt nichts weg von.
Ich habe mich beim Durchschauen gefragt welches Kleid ich ohne zu Zögern anziehen würde. Bequem, trotzdem schick, und mit Wohlfühlcharakter, d.h. nichts wo man zuppeln muss, kein Ausschnitt der doch zu tief ist, Ärmel, die einschnüren, kein Rock der hochrutschen kann. Manchmal darf einfach nichts nerven, kennt ihr das?
Dafür habe ich dieses Kleid:


Das blauweisse macht einfach gute Laune, tatsächlich ist es ziemlich bequem, sogar auf dem Sofa. Und man ist einfach gut angezogen.
Der Blogpost dazu ist hier, leider hat es schon ein bisschen gelitten, das sieht man im Vergleich. Vielleicht sollte ich mal einen Nachfolger nähen, könnte ja auch einfarbig sein.


Uniform lässt grüßen, aber bei blauweiss ruft mein Farben-Ich ganz laut JAA!
 Vielleicht sollte ich mir auch so ein Käppi zulegen (siehe das Pramo-Titelbild vom Original-Post)


Und womit übersteht ihr die kalten Tage wo man wieder was langärmeliges braucht?

10.5.16

MeMadeMay 2016 Tage 1-8



Endlich mal wieder ein Post von mir! Mir fehlt das bloggen total, ich hätte viel zu erzählen, aber ich komme einfach kaum dazu, genausowenig wie zum Nähen, schluchz. Aller aufgeschobenen Posts zum Trotz habe ich letzte Woche spontan beschlossen, doch beim MMMay mitzumachen. Auf Instagram dreht sich gerade fast alles nur um den MMMay16 und das posten dort geht so schön zwischendurch, ideal wenn man quasi im vorbeigehen schnell ein Foto hochladen kann. 

Die Vorgabe für den MMMAY beinhaltet ein 'Pledge', da ich sowieso jeden Tag selbstgenähtes trage, seit Jahren, ist das immer etwas schwierig. Ich habe mir diesmal vorgenommen, gleichzeitig den Schrank zu durchforsten und Sachen auszusortieren. Ich habe nämlich, tadaa, ein paar kilo abgenommen und jetzt müssten mir wieder alle die Sachen passen, die ich noch aus alten Zeiten im Schrank hatte. Bleibt die Frage, was ich davon tatsächlich noch brauchen kann/anziehen möchte. Was jetzt weg kann, kann wirklich weg!

Los ging es sonntags mit einem Blick auf ein Festtagsoutfit, meine Nichte wurde konfirmiert (den Blick in den perfekten Blogger-Spiegel bei meinem Bruder könntet ihr schon kennen...). Ich trage ein rotes Kleid aus Seide aus der Knipmode, ein Maxima-Kleid von 2013, dazu meine Gweneth-Strickjacke. Dieses Kleid hatte ich bisher nur einmal an, ich freue mich sehr, daß es wieder passt.



Tag 2: Vogue 1027, ein Dauerbrenner. Leider zeiht sch bei schwerem Viskosejersey das Oberteil etwas lang.


Tag 4: Knipmode April 2013, das erste Stück mit Basisschnitthilfe genäht.


Tag 3 und 5: Knipkleid, auch ein bisschen groß jetzt.


Tag 6: Sehr froh bin ich darüber meine Knotenkleider wieder anziehen zu können, hier das dunkelblaue. an diesem Tag war Mottotag gelb, ich habe aber nur gelbe Schuhe zu bieten.


Tag 6 und 7 trug ich mein rotes Crepe-Kleid von Colette, dazu scheint es gar keinen Post zu geben. Es ist auch schon einige Jahre alt.


Das nächste Foto wollte ich Euch auch nicht vorenthalten, am Sonntag trug ich ausserdem eine HOSE! eine alte, selbstgenähte allerdings, immerhin. Ich hatte Dienst und die Kleiderordnung war eine von mir sehr ungeliebte: unten schwarz, oben einfarbig bunt. Ich mag das nicht! Ich trage nur Kleider, sie sind oben wie unten gleich, jawoll!
Vielleicht sollte ich mir mal einen schwarzen Rock nähen und einzwei schicke Blusen, oder ein Kleid mit einem farbigen oberen Teil? Zuviel Aufwand bestimmt.
Beide Schnitte sind natürlich aus der Knip und bestimmt vor 2010 entstanden, eher noch früher.
Das Top ist eigentlich sehr schön, aus fuchsiafarbenem Leinen den ich in Paris gekauft hatte, die Farbe kommt hier nicht gut raus. Er ist edel und dünn, aber unverwüstlich: Aus den Resten habe ich das Münzfach meines Geldbeutels genäht...:-D